Lesung aus „Das Dunkel ist nicht leer“

Eine junge Frau entkommt aus der dunklen Höhle, wo sie ihr Dasein gefristet hat. Jemand verliebt sich
in sie. Doch keiner verlässt einfach so das Reich des Hades.
Ein Mann hat den Sinn seiner Existenz verloren. Die Welt wird grau und trostlos für ihn, ohne eine
Rose. Er macht sich auf zum grauen Turm.
Einsam, vom Alter gezeichnet, erblickt ein Jäger eines Morgens ein Einhorn im brachliegenden Garten
vor seiner Hütte. Zeitloser Ruhm erwartet ihn, wenn es ihm gelingt, das magische Tier zu fangen.
Diese drei und andere Texte von Holger Vos erzählen von Entscheidungen im Angesicht des Todes,
aber auch vom Leben und der Hoffnung darauf, dass das Danach nicht nur Schwärze bedeutet.

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