Juliane Schiesel sucht euch – genauer gesagt, eure Zombies.

Eine Zombiegeschichte? Echt jetzt? Echt jetzt.
Aber anders. Das Setting ist vorgegeben, wir suchen zusammen (Frau „vegane Zombies“-Verlegerin und Juliane) Tagebucheinträge über die letzten acht Wochen Dunkelheit.

Die Eckdaten aka das müsst ihr wissen:

Jahre nach der überstandenen Zombieapokalypse findet ein Aufräumtrupp ein in Folie gewickeltes Buch. Ein Zeitzeugenbericht einer Überlebenden-Kolonie! Die Forscher können ihr Glück kaum fassen, schließlich gibt es nicht viele Menschen, die gerne aus dieser Zeit erzählen. Beim näheren Betrachten des Buches wird ihnen schnell klar, dass es Berichte über den härtesten Winter aller Zeiten sind. Die Hälfte der Überlebenden, die die Zombies nicht umgebracht hatten, sind in diesem Zeitraum gestorben.
Diese Epoche wird auch als „Acht Wochen Dunkelheit“ bezeichnet.

Zombies wo man nur hinschaut! Einige Überlebende haben sich in einer Kolonie zusammengefunden und versuchen, den harten Winter lebend zu überstehen. Einer der Bewohner schreibt Tagebuch und schildert, wie die Zustände Woche für Woche schlimmer werden. Wir suchen Geschichten, die jeweils in einer dieser Wochen spielen und zeigen, was die Überlebenden alles durchmachen müssen. Geht eine Grippe um? Bricht ein Feuer aus? Schleicht sich jemand rein? Oder raus? Tauchen andere Menschen auf? In dieser Kolonie kann alles passieren!
Jede Woche wird das Überleben dort schwieriger, die Hoffnung ist kaum noch zu erkennen.
Ziel: Ein Tagebucheintrag pro Woche (je nach Beteiligung zwei)
Abgabe bis: 31.12.2020
Form: Tagebucheintrag, Ich-Form
Länge: mind. 5000 Wörter, maximal 15000
Genre: Endzeit, klassische Zombies, gerne blutig, ABER keine gewaltverherrlichenden, sexistischen Texte!
Einsendungen: an kontakt@alealibris.de, Titel: „Woche X – Datum – Wort“ (natürlich vom Autor gewählt, nicht die Vorgabe) KEIN Autorenname! (Ja, es soll anonymisiert eingereicht werden.)
In die Mail: Kurzvita, die Story
Wichtig! Die Anthologie erscheint vorerst nur als eBook!


Im Folgenden sind Auszüge aus dem Tagebuch zu finden. Unser Berichterstatter heißt Johannes. Es ist nicht bekannt, ob er überlebt hat.


23.12. – Fuck off! Alles am Arsch!
„Das Wetter spielt uns übel mit. Mir war nicht bewusst, dass Ende Dezember derart viel Schnee fallen kann. Zusammen mit den verfickten Untoten, die hinter jeder Ecke lauern ist das eine gefährliche Kombination. Wir alle sind am Ende unserer Kräfte. Jeder von uns hat daran gedacht, einfach aufzugeben. Auch ich, selbst wenn ich es vor den anderen nicht zugeben würde. Aber was kann ein Mensch alles ertragen? Was können wir noch ertragen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich jeden verdammten Morgen wieder aufstehe und den Anderen Hoffnung mache, selbst wenn ich keine mehr habe. Es geht weiter. Irgendwie. Selbst als Untoter, oder?“

Woche 1 – 02.01. – Hilflos
„Der Schnee ist so dicht, dass wir die Kolonie nicht verlassen können. Ich würde es nicht merken, wenn direkt vor mir ein Zombie stehen würde.“


Woche 2 – 10.01. – Munitionslos
„Es gibt noch andere Überlebende in der Nähe. Okay, jetzt nicht mehr. Sie sind tot. Wir haben keine Munition mehr.“


Woche 3 – 19.01. – Krank
„Es gibt Krankheiten, gegen die wir keine Medikamente haben. Geht es so weiter, wie bisher, brauchen wir uns um die Vorräte keine Gedanken zu machen. Die werden nicht mehr gebraucht.“


Woche 4 – 24.01. – Fremde
„Heute Morgen standen drei vermummte Leute vor unserem Tor. Nachdem sie unsere Gewehre gesehen haben, sind sie weitergezogen. Wenn sie wüssten, dass diese nicht geladen waren…“


Woche 5 – 04.02. – Absturz
„Jemand von uns hat sich an den Vorräten vergriffen. Einige Rationen sind verschwunden. Und niemand will es gewesen sein.“


Woche 6 – 12.02. – Angriff
„Die Fremden waren wieder da. Sie hatten geladen Waffen. Wir nicht…“


Woche 7 – 16.02. – Sinnlos
„Wir haben mehr Verletzte als Helfer. Keine Medikamente, kein Verbandszeug. Und noch immer keine neuen Vorräte.“


Woche 8 – 27.02. – Fundstück
„Der Schnee taut. Und die Späher haben einen Supermarkt gefunden, der vielversprechend aussieht. Wenn zwischen ihm und uns nicht eine Horde Zombies wäre.“